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Aktienmarkt preist Wachstumsabschwächung ein

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Wachstumsängste sowie Brexit- und Italien-Risiken lasten weiter auf den Märkten. Insbesondere der Ölpreis, Technologiewerte und zyklische Aktien litten. Aktienmärkte testeten nochmals die Tiefstände von Oktober, allerdings scheinen sich die wesentlichen Aktienindizes jüngst zu stabilisieren. „Pessimismus ist nun stark verbreitet“, resümiert Dr. Bernd Meyer, Chefstratege Wealth and Asset Management bei der Berenberg Bank, im aktuellen Berenberg Märkte-Monitor.

„Die Anzahl pessimistischer Anleger in den USA ist auf über 47 Prozent gestiegen, das höchste Niveau seit Anfang 2016. Zudem sind spekulative Investoren wieder netto-long in Volatilität positioniert. Der Aktienmarkt eskomptiert bereits eine weitere, deutliche Abschwächung des Wirtschaftswachstums. Ergänzt man einen US-Dollar, der sich von seinem Top entfernt hat, Schwellenländerwährungen und -aktien, die sich erholen, und die taubenhafteren Kommentare regionaler Fed-Präsidenten, ist die von uns erwartete Erholung der Aktienmärkte zum Jahresende und in das neue Jahr hinein weiterhin wahrscheinlich“, führt Meyer weiter aus.

Auch nach dem EU-Sondergipfel bleibe der Brexit ein Risikofaktor, da das Verhandlungsergebnis noch im britischen Parlament verabschiedet werden muss. Ebenso dürfte das eingeleitete EU-Defizitverfahren gegen Italien und dessen Haushaltsentwurf für 2019 noch für längere Zeit für Unruhe sorgen. „Marktteilnehmer sollten ihren Blick jedoch zunächst auf das G-20-Treffen in Argentinien richten, an dessen Rand die USA und China über Handelsfragen sprechen werden“, rät Meyer. Und weiter: „Fortschritte bei den Verhandlungen könnten eine weitere Eskalation des Handelsstreits mit einer Anhebung der US-Zölle zum Jahreswechsel verhindern. Diese Woche dürften das deutsche und US-amerikanische Verbrauchervertrauen, Daten zur amerikanischen Einkommens-, Preis- und Arbeitslosenentwicklung sowie europäische Verbraucherpreise im Fokus stehen.“ Die Aufmerksamkeit richte sich zudem auf das OPEC-Meeting am 6. Dezember und die Frage, ob und wie stark die Ölfördermenge reduziert wird, um das Überangebot und den Preisverfall einzudämmen.

Quelle: Berenberg Märkte-Monitor

 

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von factum
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