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Deutschlands Big Seven im Immobilienranking

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München ist und bleibt ein teures Pflaster was Wohnimmobilien angeht, so eine Analyse des Immobiliendienstleister McMakler auf Basis inserierter Kaufangebote für Häuser und Wohnungen (nur Bestandsbauten, Baujahr bis 2016) verschiedener Immobilienportale für das dritte Quartal 2017 und dritte Quartal 2018. Unter den sieben Top-Standorten – dazu zählen neben München: Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart und Düsseldorf – müssen Käufer in der bayrischen Landeshauptstadt mit durchschnittlich 7.837 Euro pro Quadratmeter im dritten Quartal 2018 am tiefsten in die Tasche greifen. Frankfurt am Main und Hamburg folgen mit durchschnittlichen 5.048 Euro pro Quadratmeter beziehungsweise 4.785 Euro pro Quadratmeter.

Die höchste Preissteigerung gab es im dritten Quartal 2018 in Berlin mit 5,5 Prozent auf 4.240 Euro pro Quadratmeter gefolgt von Hamburg mit 4,7 Prozent. Köln holt mit 2,5 Prozent weiter auf und belegt Platz drei bei den Preissteigerungen im dritten Quartal 2018 gegenüber dem Vorjahresquartal. „Während München das Ranking der Immobilienpreise mit Abstand anführt, steigen die Preise im dritten Quartal 2018 in München nur am viertstärksten unter den Big Seven. Das zeigt, München hat ein Preisniveau erreicht, dass schon lange nicht mehr jeder zahlen kann und viele nicht mehr bereit sind zu zahlen. Diese Entwicklung wird sich fortsetzen“, sagt Hanno Heintzenberg, Gründer und Geschäftsführer von McMakler. 

Auffällig sei, dass Frankfurt am Main, die Stadt mit den zweithöchsten Quadratmeterpreisen im Ranking, die niedrigste Preissteigerung mit nur 0,4 Prozent zu verzeichnen hat. „Das wird nicht so bleiben“, so Heintzenberg. In puncto Brexit seien noch viele Fragen offen und so mancher Frankfurter befürchtet schon jetzt, dass die Wohnungspreise nach dem Brexit Londoner Niveau erreichen könnten. „Und das nicht zu Unrecht: Die Londoner Banker sind enorm hohe Preise gewöhnt. Das für deutsche Verhältnisse teure Frankfurt ist für die Banker von der Insel günstig. Eine Verlängerung des ohnehin anhaltenden Preisaufschwungs sowohl bei Mieten als auch bei Kaufobjekten ist die logische Folge“, ergänzt der Geschäftsführer von McMakler.

Die zum Verkauf stehenden Häuser in München und Düsseldorf haben mit durchschnittlich 240 Quadratmeter die größten Wohnflächen zu bieten. Fast 40 Quadratmeter weniger umfassen die Häuser in Stuttgart und Köln mit 206 Quadratmetern und 203 Quadratmetern. Das Schlusslicht bilden Einfamilienhäuser in Hamburg mit 170 Quadratmeter.

Bei Eigentumswohnungen liegt Düsseldorf mit 94 Quadratmetern an erster Stelle. München schafft es in diesem Ranking nur auf den letzten Platz mit einer durchschnittlichen Wohnungsgröße von 78 Quadratmetern.

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von factum
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