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Hamburger Immobilienmarkt legt Pause bei Preisentwicklung ein

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In seiner quartalsweise erhobenen Studie „Wohnungsmarktanalyse Neubauwohnungen in ausgewählten Metropolregionen“ ermittelt Project Research, Tochter des Kapitalanlage- und Immobilienspezialisten Project, im Geschosswohnungsbau kontinuierlich die Angebotskaufpreise für die Metropolregionen Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main, Nürnberg, München, Düsseldorf, Köln und Wien. Das Ergebnis für die Hansestadt: Seit September 2017 sind die Preise in Hamburg und im Umland zurückgegangen. Ein aktueller Verkaufspreis von 5.809 Euro pro Quadratmeter (Hamburg) beziehungsweise 5.380 Euro pro Quadratmeter (Metropolregion) bedeuten einen Rückgang von minus 0,9 Prozent im Stadtgebiet beziehungsweise minus 0,2 Prozent in der Metropolregion.

Diese Entwicklung erkläre sich auch durch deutliche Preisreduzierungen in den Bezirken Altona und vor allem Eimsbüttel (minus 12,7 Prozent). „Eimsbüttel ist ein Bezirk mit größeren Lageunterschieden und damit sehr großen Preisspannen. Hier wurden im vergangenen Jahr in sehr guten Lagen hochpreisige Projekte abverkauft und es sind keine Projekte in vergleichbarer Lage und Preisgestaltung nachgerückt, was sich in den sinkenden Durchschnittspreisen widerspiegelt. Von einem generellen Preisabfall kann nicht gesprochen werden, betrachtet man die Preise in anderen Bezirken mit teilweise zweistelligen Preissteigerungsraten. Im letzten Jahr stieg die Zahl an Projekten in den günstigen Eimsbütteler Stadtteilen wie Schnelsen und Eidelstedt, während die Zahl an Objekten in Toplagen wie Eimsbüttel (Stadtteil) oder Rotherbaum zurückging“, erklärt Dr. Matthias Schindler, Vorstand Projektentwicklung von Project Real Estate.

Mit Abstand weise Düsseldorf die größten Preissteigerungen bei den Neubaueigentumswohnungen auf. Ein Anstieg von 23,6 Prozent seit September 2017 ergibt einen Verkaufspreis von 6.540 Euro pro Quadratmeter. Deutlich schwächer sei das Wachstum bei Hinzunahme des Umlands. So stiegen die Preise in der Metropolregion um 13,1 Prozent auf 5.380 Euro pro Quadratmeter. „Der enorme Preisanstieg im Stadtgebiet ist auf den Abverkauf günstiger Bauprojekte zurückzuführen. Generell ist die Zahl an Bauprojekten in Düsseldorf deutlich zurückgegangen (minus zwölf). Im Bezirk neun ist der Preisanstieg mit 52,5 Prozent dabei besonders hoch. Dieses Extrem resultiert aus einem Rückgang von fünf auf aktuell ein Bauprojekt“, bemerkt Schindler. Auch in Frankfurt am Main hätten die Preissteigerungen in den vergangenen Monaten zugenommen, während sie sich im Umland abgeschwächt haben. Die Preise im Frankfurter Stadtgebiet stiegen in den vergangenen zwölf Monaten um 13,3 Prozent auf 6.923 Euro pro Quadratmeter, in der Metropolregion um 9,3 Prozent auf 5.480 Euro pro Quadratmeter. Die teuersten Angebotspreise finden sich mit 21.821 Euro pro Quadratmeter nach wie vor in München, dicht gefolgt von Hamburg (21.060 Euro pro Quadratmeter) und Berlin (19.895 Euro pro Quadratmeter).

 

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von factum
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